Interessen der Schleifischer werden besser berücksichtigt

Zu den Ergebnissen eines interfraktionellen Gesprächs zur neuen Kormoran-Verordnung sagen die Schleswiger SPD-Landtagsabgeordnete Birte Pauls und der fischereipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Bernd Schröder:

Die Fischer an der Schlei haben sich an uns gewendet, damit ihre Interessen bei der Novellierung der Kormoran-Verordnung besser berücksichtigt werden. Angesichts der wirtschaftlichen Probleme vieler Betriebe an der Schlei und auch im Hinblick auf den Besatz von Aalen wollen sie besser geeignete Zeitrahmen, um Kormorane zu vergrämen. Wir stehen nach wie vor kritisch zu der Kormoran-Verordnung, sind jedoch offen für Vorschläge, wie innerhalb der Verordnung bessere Lösungen gefunden werden können.

Daher haben wir zu einem interfraktionellen Gespräch zu diesem Thema eingeladen. Hier bestand breites Einvernehmen, dass der Zeitrahmen für Vergrämungsmaßnahmen an der Schlei vom Winter auf den Herbst verschoben werden kann. Das ist aus fischereipolitischer Sicht ein gutes Ergebnis für die Schleifischer, die nun möglichst einstimmig in die Abstimmung mit dem Umweltministerium gehen müssen. Danach muss eine Abstimmung und Abwägung insbesondere mit den Naturschutzverbänden stattfinden. Wir hoffen sehr, dass dann in der Interessenabwägung zwischen dem Schutz des Kormorans, den Besatzmaßnahmen des gefährdeten Aals und den wirtschaftlichen Interessen der Schleifischer bald eine geeignete Lösung Wirklichkeit werden kann.

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