Die CDU und ihr ewiger Kampf gegen die Gemeinschaftsschulen

Birte Pauls, MdL Bild: SPD SH
Birte Pauls zur Fragestunde in der  Plenarsitzung über die Einrichtung von Oberstufen an Gemeinschaftsschulen

Es erschreckt mich immer wieder mit welcher Vehemenz  und vorgeschobenen Argumenten die CDU Landtagskollegen Franzen, Nicolaisen und Callsen aus dem Kreis SL FL gegen die Gemeinschaftsschulen agieren. Es kann für Niemanden im Land eine Überraschung gewesen sein, dass wir gymnasiale Oberstufen an Gemeinschaftsschulen einrichten wollen.

Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern den Weg zum Abitur zu ermöglichen. Gerade im ländlichen Bereich, wo der der Schulweg lang und damit teuer ist,  ist das ein Einrichten von gymnasialen Oberstufen ein wichtiges und sozial gerechtes Angebot für alle Familien Das Abitur darf keine Frage des Geldbeutels der Eltern sein. So hätte die CDU es aber anscheinend gerne. Neue Oberstufenangebote an Gemeinschaftsschulen im ländlichen Bereich werden  neuen Schülerinnen und Schülern Wege zum Abitur öffnen. So wollen wir die niedrige Abiturquote in Schleswig-Holstein und auch im Kreis SL FL steigern. Dass das funktioniert zeigen uns auch die Gespräche z.B. in Süderbrarup, wo viele Kinder jetzt das Abitur machen können, die sonst nicht nach Schleswig gefahren wären. CDU und FDP verrennen sich in einem Sturmlauf gegen die Gemeinschaftsschulen und kritisieren somit die Gemeinden, die sich diesbezüglich auf den Weg gemacht haben, wie z.B. Süderbrarup, Kropp und Handewitt.  Kein Wunder, dass bildungspolitisch engagierte Bürgermeister die CDU verlassen.

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