Wer seine Termine nicht wahrnimmt, sollte sich nicht anschließend über mangelnde Einbindung beschweren

Birte Pauls, MdL Bild: SPD SH

Zur Presseerklärung der CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann zum Thema Verlagerung der Geburtshilfe von Oldenburg nach Eutin, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Birte Pauls:

Das Sozialministerium hatte rechtzeitig alle örtlichen Abgeordneten aus Ostholstein sowie die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen eingeladen, um über den Sachstand Geburtshilfe Oldenburg transparent zu berichten und die aktuelle Situation miteinander zu erörtern. Die Kollegen der Opposition haben, außer dem Kollegen Dudda, dieses Gesprächsangebot nicht wahrgenommen…. Angeblich; weil sie diese Einladung nicht erhalten hatten. Sich jetzt aufzuregen, dass das Sozialministerium am Parlament vorbei agiert haben soll, ist blanker Populismus, wie an so vielen Stellen in dieser schwierigen Diskussion. Damit helfen wir den Hebammen aber nicht weiter. Für die Lösung auf Bundesebene müssen wir uns alle gemeinsam einsetzen.

Viel bedenkenswerter finde ich, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen in der Entbindungsstation Oldenburg, wenn überhaupt, erst zeitgleich zur öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses über diese Situation informiert worden sind. Aber das ist eine Entscheidung der Sana Klinik.

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