Deutsch-dänische Zusammenarbeit: Wir handeln!

Dänsiche Flagge Bild: pixabay

Zur heutigen deutsch-dänischen Ministerkonferenz erklärt Birte Pauls, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für die deutsch-dänische Zusammenarbeit und für Minderheitenpolitik:

Jetzt wird nicht mehr nur geredet, jetzt wird konkret gehandelt! So kann man das Ergebnis der deutsch-dänischen Ministerkonferenz in Sonderburg zusammenfassen. Die sozialdemokratische dänische Regierung und unsere Landesregierung peilen mit neuem Elan und Dynamik die engere Zusammenarbeit der beiden Länder an. Als Handlungsfelder wurden Wirtschaft/Clusterbildung, Energie und Umwelt, Bildung/Ausbildung sowie Gesundheit benannt; bis zum Sommer sollen erste Ergebnisse vorliegen – das ist ein sportliches, aber machbares Ziel. Denn eine bessere, weitergehende Kooperation ist nicht nur finanziell gewinnbringend, sondern auch kulturell und menschlich.

Im Bereich des grenznahen Arbeitsmarktes müssen Mobilitätsbarrieren weiter abgebaut werden. Berufliche Ausbildung muss gemeinsam gestaltet werden – ohne Grenzen im Kopf; dazu gehört auch die gegenseitige formale Anerkennung von Berufsabschlüssen.

Die Jütlandroute als Kernstück des deutsch-dänischen Verkehrs muss gestärkt werden. Aber die Regionen Fehmarnbelt und Sonderjylland dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden; zumal in der Region Fehmarnbelt die Minderheiten auf beiden Seiten fehlen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Nordschleswig und im Landesteil Schleswig so fruchtbar machen.

Angesichts des Attentats von Kopenhagen ist jedes Zusammenrücken über Grenzen hinweg nur zu begrüßen, gilt es doch, gemeinsame Werte zu verteidigen.

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