Zur Theatersituation: Niemand kann sagen, er wäre jetzt überrascht.

Birte Pauls, MdL Bild: SPD SH
Es wurde jetzt eigentlich nur das wiederholt, was  wir im letzten Jahr immer wieder gesagt haben:Das Land wird für ein Theaterbau keine große Summe geben können. Deshalb war die durchfinanzierte Lösung mit dem Hesterberg ja auch eine gute Idee, denn nur so konnte sich das Land beteiligen, was für die anderen Geldgeber Bedingung war. Das wurde auf sehr populistische Art und Weise besonders von der CDU auf ganzer Linie verhindert, das durfte einfach nicht zum Erfolg führen.

Das war ein riesiger Fehler und politisch motiviert. Auf Kosten des Theaters. Dass die CDU voller Begeisterung für die neuen überdimensionierten Pläne war ist verständlich, sonst wäre ja schon früher deutlicher geworden, dass sie mit ihrer Entscheidung am 27.2. 14 in der Ratsversammlung einen Theaterneubau in Schleswig  verhindert haben.

Diejenigen die sich  gestern über durchfinanzierte 12 Millionen aufgeregt haben, freuten sich jetzt über  19 Millionen plus x ohne überhaupt erkennbare Partner im Boot zu haben.

Der aktuelle  Plan des Bürgermeisters  hatte zu keinem Zeitpunkt eine Basis auf Landesebene, weder in der Politik noch auf Arbeitsebene. Bei allem Respekt, aber da hat der Bürgermeister  zu hoch gepokert.

Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten, um mit kreativen Lösungen der hervorragenden Arbeit des  Schleswig Holsteinischen Landestheaters Sicherheit zu geben. Ich werbe sehr dafür, dass die Stadt und der Kreis Gesellschafter bleiben, vielleicht zu anderen Konditionen. Nur dann können wir  in Schleswig nach ,auch finanziell  tragbaren Alternativen suchen. Ich kann mir Schleswig ohne Theaterangebot überhaupt nicht vorstellen. Selbstverständlich werden wir das dann von Landesseite aus neu betrachten

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