Schulgeldfreiheit für Gesundheitsfachberufe: Unser Druck wirkt

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Zur heutigen (14.11.2018) Ankündigung von CDU, FDP und Grüne zur Schulgeldfreiheit für Gesundheitsfachberufe in Schleswig-Holstein erklärt die stv. Vorsitzende und pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls:

Ohne den Druck von SPD, den Therapeutinnen und Therapeuten und den Auszubildenden wäre diese Landesregierung wohl nie auf die Idee gekommen, die Schulgeldfreiheit für Gesundheitsfachberufe zu realisieren. Wir begrüßen den Sinneswandel und freuen uns auf die Zustimmung zu unserer Initiative.

Bedauerlich ist aber, dass die Landesregierung Unterschiede bei den Ausbildungsorten macht und damit spaltet. Wir fordern, dass ausnahmslos alle Ausbildungsplätze in den Gesundheitsfachberufen in Zukunft kostenfrei sind und kein Schulgeld mehr in Schleswig-Holstein bezahlt werden muss – egal wo die Ausbildung gemacht wird.

Die Schulgeldfreiheit ist ein erster wichtiger Schritt, damit das Erlernen von Gesundheitsfachberufen attraktiver für Menschen wird und der Versorgungsknappheit in diesem Bereich entgegengewirkt werden kann. Das Ende der Fahnenstange ist mit dieser Maßnahme jedoch noch nicht erreicht. In weiterer Folge muss sich die Landesregierung auch Gedanken um eine etwaige Ausbildungsvergütung machen.

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