Pflegekräfte sind eine tragende Säule des Gesundheitswesens

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Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai erklärt die stv. Vorsitzende und pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls:

„Unermüdlich setzen sich Pflegekräfte täglich aufs Neue für hilfsbedürftige oder kranke Menschen ein. Beschäftigte in der Pflegebranche leisten mit ihrer Arbeit einen hohen und unverzichtbaren Dienst für unsere Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen unser herzlicher Dank!

Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Pflegefachpersonen in Zukunft weiter zunehmen, ihre Rolle immer wichtiger werden. Irgendwann wird jeder von uns mehr oder weniger auf Unterstützung angewiesen sein. Es ist eine der derzeit dringendsten Aufgaben von Politik, Rahmenbedingungen zu gestalten, die der großen Verantwortung von Pflegenden gerecht werden. Das ist leider all zu oft nicht der Fall. Arbeit am Limit gehört in vielen Krankenhäusern zum bitteren Alltag. Zu den Folgen von zu hoher Arbeitsbelastung gehören Stress, Burnout für das Personal und letztlich ein Absinken der Patientensicherheit. Deutschland ist Schlusslicht im europäischen Vergleich, wenn es um die Relation Pflegekraft zu Patienten geht.  Die von Gesundheitsminister Jens Spahn Ende letzten Jahres festgelegten Personaluntergrenzen für nur wenige Bereiche im Krankenhaus können nur ein Anfang gewesen sein – ausreichen tut das bei weitem nicht. Wir wollen mehr: Die SPD fordert deshalb die Einführung eines verbindlich festgelegten gesetzlichen Personalbemessungsschlüssels, der sich am Patientenwohl orientiert. Diesen benötigen wir für alle Bereiche der stationären und ambulanten Pflege. Nur so kann dem Fachkräftemangel wirksam begegnet und der Pflegenotstand beenden werden. Neben den politischen Aufgaben, die es noch zu erfüllen gilt, hängt gute Pflege aber auch mit einer starken selbstverwalteten Interessenvertretung, guten Berufsverbänden sowie Arbeitgebern, die sich ihrer Verantwortung dem Personal gegenüber bewusst sind und diese auch wahrnehmen, ab.“

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