Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, Pflegende zu verlieren

Bild: SPD
Zum Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen dem UKSH-Vorstand und der Gewerkschaft erklären  die SPD-Sozialpolitiker Birte Pauls, Wolfgang Baasch und Bernd Heinemann: 

„Es ist bedauerlich, dass die Tarifverhandlungen gescheitert sind. Wir nehmen die Situation der Beschäftigten sehr ernst. Die Streikenden senden eine klare Botschaft: Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen. Politisch setzen wir uns deshalb für einen gesetzlichen Personalbemessungsschlüssel ein, der die fachlichen Bedarfe  für jede Abteilung berücksichtigt. Die Rahmenbedingungen in der Pflege müssen so sein, dass Pflegende ihren eigenen fachlichen Ansprüchen gerecht werden können. Nur dadurch kann die Arbeitszufriedenheit wieder hergestellt werden. Die SPD begrüßt alle Verbesserungen im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH! Für unser Universitätsklinikum braucht es dringend eine tragfähige Lösung. Deshalb fordern wir die Landesregierung dazu auf, auf den Vorstand einzuwirken, um einen Ausweg aus dem Konflikt zu ermöglichen. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, Pflegende zu verlieren. Darüber hinaus dürfen wir Patientinnen und Patienten nicht verunsichern.“

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