Die Pflicht zum Tragen eines einfachen Mund- und Nasenschutzes wird kommen

Zur aktuellen Diskussion über die sogenannte Maskenpflicht erklären der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Ralf Stegner und die sozialpolitische Sprecherin, Birte Pauls: 

„Alltagsschutzmasken sind ein weiterer Beitrag, um zurück zu gewohntem Alltagshandeln zu finden. Wir werden uns  für die Zukunft daran gewöhnen müssen, dass der einfache Mund- und Nasenschutz zum Bild des öffentlichen Lebens in Deutschland gehört. In vielen anderen Ländern ist das schon seit langem der Fall. Das entspricht zwar nicht unserer Mentalität, es hilft aber, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Pflicht zum Tragen eines einfachen Mund- und Nasenschutzes in gewissen gesellschaftlichen Bereichen wie im ÖPNV oder in Geschäften wird in absehbarer Zeit kommen. Es muss dann aber auch sichergestellt werden, dass dieser in ausreichender Anzahl vorhanden ist. Da das Virus keinen Halt vor Grenzen macht, sollte eine solche Regelung bundesweit einheitlich umgesetzt werden! Was wir in dieser Situation nicht brauchen ist ein Flickenteppich an Maßnahmen.

Medizinischer hochwertiger Mund– und Nasenschutz und andere Schutzausrüstung  gehören allerdings dorthin, wo diese dringend benötigt werden. Es ist eine Katastrophe, wenn Personal in ambulanten Pflegediensten, Rettungsdiensten, Praxen für Dialyse, therapeutischen oder besonders auch in stationären Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe mit selbstgenähten Masken arbeiten müssen. Das geht gar nicht und wird der derzeit von allen Seiten geforderten Wertschätzung gegenüber diesem Personenkreis absolut nicht gerecht. Wir haben die Landesregierung dazu aufgefordert, zur Ausrüstung mit Schutzmaterialien Auskunft zu erteilen.“

 

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