Jamaika ist jetzt umso mehr gefragt, Antworten für die Pflege zu liefern!

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Die teilnehmenden Kammermitglieder haben sich in aller Deutlichkeit gegen die Fortsetzung der Pflegeberufekammer in Schleswig – Holstein ausgesprochen. Dazu erklärt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Birte Pauls:

 „Wir danken allen teilnehmenden Mitgliedern für die hohe Wahlbeteiligung. Die SPD akzeptiert selbstverständlich das Ergebnis. Wir sind in unserem Handeln immer von der Überzeugung geleitet, dass diejenigen, die am meisten von der Pflege verstehen, die Dinge selbst organisieren und auf gleicher Ebene agieren können wie beispielsweise die Ärztekammer.

Das ist auch wichtig, um den demographischen Herausforderungen mit der entsprechenden Fachkompetenz begegnen zu können. Es ist aus unserer Sicht selbstverständlich, dass die Pflege an allen pflegepolitischen Entscheidungen beteiligt wird.

Die Landesregierung wird jetzt mit ihrem augenscheinlichen Desinteresse an Pflegepolitik Antworten liefern müssen. Bislang hat Jamaika keinerlei eigene Akzente in der Pflegepolitik gesetzt.“

Eine Antwort zu “Jamaika ist jetzt umso mehr gefragt, Antworten für die Pflege zu liefern!”

  1. Kay Christophersen sagt:

    Immer noch vergleichen sie die Ärztekammer mit der abgewählten Pflegekammer. Noch nie hat aber ein Präsident der Ärztekammer seine Mitglieder beleidigt, geringgeschätzt und sie so öffentlich diskreditiert. Auch dafür wurde die PBK nun abgestraft. Interessenvertretung für die Pflege ist gut, aber nicht mit dem Personal und nicht mit den Aufgaben, die auch sie im Gesetz mit verfasst haben. Das PBKG schreibt zwar im §1, dass die PBK eine Interessenvertretung ist, aber die Aufgaben, die in §§3 und nachfolgende benannt sind, zeigen nur unsere Pflichten auf. Somit ist es folgerichtig, dass dieses gesetzt, welches uns mehr statt weniger Fremdbestimmung gab, schnellstens aufgehoben wird. Das können andere sicher besser machen, als die damalige „Küstenkoalition“ gezeigt haben. Vor allem gehören in eine solche Institution Kollegen, die auch jetzt noch aktiv an der Basis arbeiten und nicht schon Jahrzehnte weit weg von den Problemen der Pflege agieren. Und die vor allem nicht abhängig arbeiten für einen Berufsverband, der an uns verdienen möchte.

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