Chaos bei der Impfanmeldung beenden!

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Zum Impf-Anmelde-Chaos erklärt die stv. Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Birte Pauls:  

„Bei mir sind etliche Nachrichten von verzweifelten Bürgerinnen und Bürgern mit Vorerkrankungen angekommen, die am Wochenende  erneut mit der Plattform überfordert waren oder eben auch kein „Glück“ hatten, um einen der wenigen Impftermine zu ergattern. Einige wussten erst gar nichts von der Anmeldemöglichkeit, weil nicht alle Menschen die Information bekommen haben. Nicht alle lesen eine Tageszeitung.

Die Landesregierung hat auf unser Drängen hin die über 80-Jährigen persönlich zum Impftermin angeschrieben. So sollte sie auch bei den nächsten Gruppen verfahren! Noch besser wäre es, gleich  einen Impftermin vorzuschlagen. Auch diese Briefe kann man anhand von geplanten Lieferungen dosieren.

Das derzeitige System ist eine Zumutung und unwürdig. Die Landesregierung sollte bei den Menschen, die sich bereitwillig impfen lassen möchten, nicht auch noch für unnötigen Frust sorgen.

Wir setzen auf Solidarität statt auf einen Zufallsgenerator, der darauf gepolt ist, Konzerttickets zu verkaufen. Gesundheit ist keine Ware, die man einem Zufallsgenerator überlassen sollte.

Viele Menschen haben Angst. Sie sind aber bereit, auf einen Impftermin zu warten, wenn man ihnen eine Aussicht auf einen ungefähren Zeitpunkt dafür gibt.

Der Staat war in der Lage, die berechtigten Personen mit Gutschriften für FFP2-Masken zu versorgen. Das Land sollte – wie übrigens andere Bundesländer z.B. Berlin auch – in der Lage sein, die impfberechtigten Personen anzuschreiben. Das hat schon bei den über 80-Jährigen funktioniert, warum also nicht auch bei anderen Altersgruppen?“

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