Hausärzte: Zum Impfen braucht man auch Impfstoff!

Bild: Pixabay

Zum Start der Impfkampagne in den Hausarztpraxen erklärt die stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion, Birte Pauls:

„Die SPD begrüßt, dass es mit den Impfungen bei den Hausärzten jetzt endlich losgeht. Wir haben das schon seit längerem gefordert. Die Hausärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten, es besteht ein Vertrauensverhältnis. Viele frustrierte Menschen, die bei der durch die Landesregierung bürgerunfreundlichen, inszenierten Telefonrally bislang kein Glück hatten einen Impftermin zu ergattern, warten lieber auf eine Impfung durch ihren Arzt. Einen großen Vorteil sehe ich auch vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen eine hohe Impfpriorität haben. Diese mussten sich das bisher von ihrem Arzt bescheinigen lassen, um sich dann in einem Impfzentrum impfen zu lassen. Warum stattdessen nicht gleich der Arzt impft, hat sich mir bisher schon nicht erschlossen. Es ist gut, wenn diese überflüssige bürokratische Schleife jetzt abgeschafft wird. Die Regierung muss jetzt allerdings dafür sorgen, dass die Arztpraxen auch genügend Impfdosen erhalten. Wenn ich mir anschaue, dass wir gestern noch 4,6 Millionen nicht verimpfte Dosen in Deutschland hatten, ist es für mich unverständlich, warum man den Arztpraxen nicht mehr Impfdosen zur Verfügung stellt. Die Impfzahlen in den Impfzentren sinken sogar. Außerdem sollen in den nächsten beiden Wochen noch mehr als 6 Millionen Impfdosen dazukommen.

Wichtig ist aber auch an die Menschen zu denken, die zu Hause gepflegt werden und seit einem Jahr in Isolation leben.“

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