Mehr Impfstoff aus Dänemark

Bild: Pixabay

Zu den Gesprächen der Landesregierung mit Dänemark für zusätzliche Impfdosen erklärt die sozialpolitische Sprecherin, Birte Pauls:

„Wir begrüßen die Gespräche des Landes mit Dänemark über die Verwendung von 55.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca. Das hilft, um mit der Impfung der Bevölkerung schneller voran zu kommen. Den Vorschlag der CDU-Landtagsfraktion dazu, die Impfung der Menschen ab 60 Jahre vorzuziehen, halte ich für falsch und unsolidarisch. Noch immer warten viele Impfberechtigte der Prioritätengruppe 2 verzweifelt auf einen Impftermin. Sie hatten bislang noch kein „Glück“ bei der Terminvergabe, denn etwas anderes ist dieses Zufallsprinzip bei der Terminvergabe ja nicht,  oder stehen auf einer langen Warteliste bei ihren Hausärzten. Ihnen jetzt eine mögliche Impfung vorzuenthalten ist nicht vermittelbar. Wir brauchen klare Regeln und Ansagen. Das gilt auch hier. Ein Zickzackkurs hilft uns nicht und führt nur zu noch mehr Akzeptanzverlust in der Bevölkerung.

Wichtig ist, dass nun schnell alle aus der Prioritätsgruppe 2 ein Impfangebot erhalten, damit weitere Bevölkerungsgruppen folgen können. Der zusätzliche Impfstoff wäre bei den Hausärzten in guten Händen, denn sie wissen am besten, welche Patienten noch dringend geimpft werden müssen.”

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.