Applaus reicht nicht aus – Taten müssen folgen!

Bild: Pixabax

Anlässlich des morgigen internationalen Tags der Pflege erklärt die pflegepolitische Sprecherin und stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion, Birte Pauls:

„Dass Klatschen alleine nicht reicht, sagen wir schon seit Beginn der Pandemie. Spätestens jetzt müssen den rosigen Worten zu den Pflegenden Taten folgen.

Deshalb kritisiere ich heftig, dass  Gesundheitsminister Spahn mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung  der Gesundheitsversorgung es erneut versäumt hat, die verbindliche Personalbemessung endlich auf den Weg zu bringen. Eine fachlich begründete Personalbemessung ist der Schlüssel für  mehr Arbeitszufriedenheit.

Viel zu viele verlassen den Beruf aus der dauerhaften Unzufriedenheit heraus, weil sie den eigenen fachlichen Ansprüchen systembedingt nicht gerecht werden können. Daher braucht es verbesserte Rahmenbedingungen durch mehr Personal auf den Stationen. Der größte Teil der Pflegenden arbeitet in Teilzeit, weil die Arbeitsbelastung zu hoch ist. Deshalb fordern wir eine 30 Stunden Woche als Vollzeit, einen gesetzlichen Personalbemessungsschlüssel und ein Einstiegsgehalt von mindestens 4000€ um frühe Berufsausstiege zu verhindern und die Pflegenden in die Situation zu versetzen, dass sie ihren Beruf physisch und psychisch dauerhaft ausüben können und den berufseinstieg attraktiv zu machen.  Das sind u.a. die starken Antworten der SPD, um den Pflegenotstand nachhaltig  zu beenden!“

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