Mehr Gesundheit im Schulalltag fördern

Zu unserem Landtagsantrag „Mehr Gesundheit im Schulalltag fördern“ (Drs. 19/3190) erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls:

„Schule ist mehr als lernen und die Lebenswelt Schule ist maßgeblich für Kinder und Jugendliche, auch um gesund aufzuwachsen. In Schulen wird Gesundheit gelernt, erfahren und gefördert. Auch jetzt schon. Kinder und Jugendliche verbringen aber auch immer mehr Zeit in der Schule und wir brauchen deshalb auf diesem Gebiet ein zeitgemäßes Angebot: Schulgesundheitsfachkräfte!

Sie können in einem ersten Schritt beraten und helfen bei Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder einer akuten Erstversorgung, sie dienen als Ansprechparter*innen für Eltern und ihren Kinder, sie geben Hilfestellungen für gesunde Mahlzeiten und Bewegungsangebote.

In Großbritannien, Finnland, Schweden, USA, Australien und anderen Ländern werden sogenannte „school nurses“ bereits erfolgreich eingesetzt und auch in Brandenburg, Hessen, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz laufen Modellprojekte zu Schulgesundheitsfachkräften in Kooperation mit Krankenkassen.

Schleswig-Holstein ist leider noch nicht so weit. Außer an zwei Grundschulen in Flensburg gibt es keine Schulgesundheitsfachkräfte.

Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, ein Projekt „Schulgesundheitsfachkräfte“ in Schleswig-Holstein in einem ersten Schritt an mindestens einer öffentlichen Schule pro Kreis/kreisfreier Stadt auf den Weg zu bringen, um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und die gesundheitliche Chancenungleichheit zu reduzieren. Hierzu sollen geeignete Träger*innen und Kooperationspartner*innen gewonnen werden. Die bisherigen Erfahrungen aus der Stadt Flensburg sowie den anderen Bundesländern sollen genutzt werden. Das Projekt soll wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden.“

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