Das Wohl von Kindern und Jugendlichen weiter in den Blick nehmen

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Zur Anhörung von Expertinnen und Experten im Sozialausschuss erklärt die stv. Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Birte Pauls:

„Die SPD bedankt sich bei den Expertinnen und Experten für die vielen wertvollen Informationen und den tiefen Austausch. Wir nehmen sämtliche Hinweise sehr ernst und werden sie in unseren Fraktionsgremien eingehend beraten. Nur mit Augenmaß können Öffnungsschritte gemeinsam diskutiert und Widersprüchlichkeiten in den Maßnahmen überarbeitet werden.

Besonders die Situation von Kindern und Jugendlichen ist weiterhin von psychischen Belastungen aufgrund der Pandemie geprägt. Das zeigt uns, dass wir mit unserer politischen Auffassung, diese Gruppe verstärkt in den Blick zu nehmen, richtig liegen. Die Pandemiemaßnahmen müssen immer mit Hinblick auf die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche abgewogen werden. Es braucht weiterhin Programme speziell für Heranwachsende, um die Auswirkungen der Pandemie abzufedern, und eine gute psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein. Hieran müssen wir weiter arbeiten.

Bei der letzten Anhörung gehörte zur Expert*innenrunde auch die wichtige Expertise der Berufsgruppe der Pflege sowie der vielen sozialen Verbände, die viele Bevölkerungsgruppen und die soziale Arbeit vertreten und wichtige Hinweise für uns haben. Leider war eine Ausweitung der Anhörung zur Auswirkung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen praktischen Themen der Corona-Maßnahmen von der Jamaika-Koalition nicht gewollt. So fehlt uns nicht nur die wichtige Expertise der  Berufsgruppe der Pflege, die damals durch die Pflegeberufekammer vertreten war, sondern z.B. auch die direkte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen oder von Menschen mit Behinderung.“

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