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Juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts in Schleswig-Holstein


Der Landesbauftragte für Politische Bildung und der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie laden ein:

Tausende Menschen haben sich während der nationalsozialistischen Diktatur auch in Schleswig-Holstein an der Verfolgung, Unterdrückung, Entwürdigung und Ermordung von politischen Gegnern, Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, „Asozialen“ und „Erbkranken“ beteiligt oder sich in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten als Zivilangestellte, Soldaten oder SS-Angehörige unvorstellbarer Verbrechen schuldig gemacht. Dennoch sind nach 1945 nur wenige Menschen für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen und vergleichsweise milde bestraft worden.

Lag es an der personellen Kontinuität, weil viele Angehörige der Staatsanwaltschaft und Gerichte selbst am NS-Unrecht beteiligt und schwer belastet waren? Und wie hat die Gesellschaft darauf reagiert?

Hans-Ernst Böttcher, ehemaliger Präsident des Landgerichts Lübeck, wird über die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts in Schleswig-Holstein referieren.

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